28. Januar

Da der Austrailen-Day auf ein Wochendende gefallen war ist heute der freie Tag für die Australier, dass heißt alles zu. Darum brauchen wir auch nicht in aller Herrgottsfrühe aufzustehen und beginnen den Tag mit einem späten Frühstück.

Beim Versuch noch eine letzte Postkarte zu kaufen müssen wir festsstellen das wirklich alles bis auf einen großen Supermarkt in der Stadt zu hat.

Kurz entschlossen fahren wir zum Old Gahn Museum. Dort erfahren wir von den Schwierigkeiten die beim Bau der Eisenbahnlinie Adilade - Alice Springs überwunden werden mussten.

Im Anschluss daran fahren wir zum Dessert Park. Wüste ist nicht gleich Wüste, alles was Wüsten gemeinsam haben ist, dass sehr wenig und unvorhersehbar Wasser von Himmel fällt. Das können nur ein paar Tropfen sein oder aber Überschwemmungensfluten. Aber auch in den Wüsten Australiens hat das Leben seinen Platz gefunden. Man kann es kaum glauben aber selbst Bäume können hier überleben und wo Bäume und Gras wächste sind Tiere nicht weit. Die fast außschließlich nachtaktiven Tiere können sogar die Größe von Kannienchen erreichen was eine ausgeklügelte Anpassung an den nur spärlich mit Wasser und Nahrung gesegeneten Lebensraum notwendig macht. Dort leben dann auch Tiere die außergewöhnlichte Rekorde halten. So zum Beispiel eine Maus die den konzentriertesten Urin der Welt produziert und in ihrer Erdhöhle das Wasser das sie ausatmet zum Klimatisieren ihrer Behausung nutzt. Die Wüste lebt! Auch am Tag kann man das zuerst hören und dann sehen. Vögel in den prächtigsten Farben.

Leider hat Australien auch einen traurigen Rekord zu verzeichnen. In den letzten 100 Jahren sind hier nachweißlich 19 mittlere bis größere Tiere ausgestorben, dass sind mehr als auf der restlichen Erde zusammen. 

Leider erfahren wir erst eine Woche zu spät nach welchen Pflanzen und welchen Zeichen man folgen muss um im Outback Wasser zu finden.

Siri wird der Tag langsam zu lang und zu heiß. Bevor Franzi und Michèl die Simpson Gap, ein ausgetrocknetes Flussbett und eine Felsspalte mit Wasserloch besuchen, leifern beide Siri am Pool ab. Im Flussbett stehen uralte Bäume, auch im australischen Sommer sind diese grün. Ein untrügliches zeichen dafür, dass es hier Wasser geben muss. Wie wir gelernt haben fließen in Australien die meisten Flüsse verkehrt herum (Upside down) was heißt oben ist der Sand und unten das Wasser. Ohne dieses Wasser wäre es auch den Rock-Wollebies, die Franzi und Michèl beobachten können nicht möglich hier zu leben.

Bevor es zum Camping-Platz und zum packen und Essen zurück geht machen beide noch einen kleinen Abstecher zum Anzag Hill (???) wo man Alice Springs aus der Vogelperspektive aus betrachten kann.

29. Januar

Der letzte Tag in Australien beginnt um 6.30 Uhr mit einer Dusche und den letzten Resten an Brot und Nutella.

Danach irrt Michèl durch die Stadt um abermals einen Arzt aufzusuchen um die Ergebnisse der Blutuntersuchung zu erhalten und sich die Flugtauglichkeit bescheinigen zu lassen. Die Ergebnisse der virologischen und bakteriologischen Untersuchen die in Adilate gemacht werden liegen leider noch nicht vor, Flugtauglich ist Michèl aber - darf also auch die Heimreise antreten.

Während Michèl beim Arzt ist wird Siri mit dem Gepäck abermals am Flughafen alleine gelassen. Auch diesemal hat Britz keine Beanstandungen am Auto, alles läuft reibungslos. Nachdem wir durch die Sicherheitskontrolle sind und auch Franzi keinen Sprenstoff schmuggelt startet unser Flieger pünktlich zu seinem 2:40 h dauerndem ersten Flug um 12.25 Uhr. In Sydney haben wir nur 1 Stunden aufenthalt. Der zweite Zwischenstopp heißt Bankok und ist 8-Flug-Stunden entfernt.

Es ist unglaublich welche Einstellung die Australier zu öffentlichen Toiletten haben. Das Bild welches wir in Australien bezüglich der Toiletten gewonnen haben zeigt sich auch im Flugzeug. Eine so saubere Toilette hat von uns nach 8 h Flug in einem Flugzeug noch keiner gesehen.

In Bangkok angekommen müssen wir den Flieger für eine Stunde verlassen. Es wird aufgetankt und es gibt neues Essen für hungrige Münder.

30. Januar

Mit Beginnn des neuen Tages startet unser Flugzeug erneut. Das Zeil diesemal das 12:45 h entfernte London wo wir um 6.50 Uhr Ortszeit landen. Der letzte Flug für diese Reise soll um 10:40 Uhr Richtig Frankfurt starten. Das sind dann fast 4 h die wir in Londeon gestrandet sind.

Nach 1:10 h landen wir mit 30 min Verspätung in Frankfurt. Wie immer ist die Verspätung in Europa entstanden...

Damit endet dieser Urlaub wieder einmal viel zu schnell um 13.34 Uhr.